Digitalisierung

Die Transformation zum digitalen EVU

Die Energiewirtschaft befindet sich aktuell im Umbruch. Im Zuge der Einführung von intelligenten Messsystemen und einer kontinuierlichen Zunahme dezentraler erneuerbarer Energieeinspeisung ergeben sich Chancen für neue Geschäftsmodelle (z.B. Energiedienstleistungen, Mieterstrom, dynamische Tarife, u.a.).

Die Energiewirtschaft befindet sich im Umbruch.

Die stetig wachsende Bedeutung des Internets bringt zahlreiche Herausforderungen und Chancen für Energieversorgungsunternehmen. Von der Optimierung der Geschäftsprozesse über Customer-Self-Service-(CSS)-Angebote auf Webseiten und in Kundenportalen bis hin zur Verfolgung völlig neuer Vertriebsansätze im Onlinemarketing müssen Unternehmen der Energiewirtschaft eine Vielfalt an Aktivitäten zur Digitalisierung ihres Geschäftsmodells verfolgen. Bei all diesen Themen ist die hsag Ihr Partner für die digitale Transformation Ihrer Geschäftsprozesse.

Sind Sie schon heute bereit für die digitale Transformation der Energiewirtschaft?

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Wie viele E-autos gibt es in Deutschland?

Trotz Zulassungsprämie gibt es im Jahr 2016 nur 25.500 E-Autos – 2020 sollen es 1 Mio. sein.

Quelle: Statista(Stand 2016)

Wie viele Werte liefert ein Smart-Meter pro Jahr?

Ein Smart Meter sendet 35.040 Messwerte pro Jahr.

Wie viel kostet ein Terrabyte Speicherplatz?

2016 kostet 1 Terrabyte Speicherplatz nur noch 35 €. Im Jahr 2006 waren es noch 430 €.

Quelle: Statista

Wie viel kostet die Einbindung von künstlicher Intelligenz?

Die Einbindung der Sprachübersetzung durch IBM Watson kann kostenlos in kleinere Anwendungen integriert werden.

Wir zeigen im Folgenden unsere Vision eines digitalen EVUs auf, um Ihnen einen Einblick in innovative Möglichkeiten im Rahmen der digitalen Transformation zu geben.

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Treiber dieser Entwicklung

Die im Rahmen des "Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende" festgelegte Einführung intelligenter Messsysteme, führt zu einem grundlegenden Wandel der energiewirtschaftlichen Geschäftsprozesse. Durch den direkten Weg der Messwerte vom Zähler zum Marktakteur steigt die Transparenz hinsichtlich Kunden und Netz signifikant. Dies hat enorme Auswirkungen auf Vertriebe, Netzbetreiber und Messstellenbetreiber.

Nicht nur die Zunahme an Messwerten ermöglicht vollständig neue Stufen der Markttransparenz, sondern auch die wachsende Nutzung von internetbasierten Transaktionen und Kundeninteraktionen. Diese bisher ungeahnten Datenmengen bieten Energieversorgungsunternehmen sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Während die Herauforderungen in der Bewältigung dieser enormen Datenmengen und dem Datenschutz liegen, sind die Chancen vielfältiger Natur.

Mit zunehmenden Informationen können vertriebliche Maßnahmen besser auf die relevante Zielgruppe zugeschnitten werden, Vertriebserfolge können in Echtzeit verfolgt werden. Zudem können durch die vorliegenden Informationen Prognosen erstellt werden, wie sich das Kundenverhalten, aber auch das der Wettbewerber in Abhängigkeit eigener Aktivitäten verändern wird.

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BITKOM zu Big Data

Innovationen und Kostensenkungen im Bereich der Sensor- und Aktortechnologie haben enorme Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Lebens. In einer Zeit in der Geräte mit einer zunehmenden Zahl an Sensoren ausgestattet sind und Geräte mehr und mehr vernetzt werden, liegt die Herausforderung in der intelligenten Kombination der Geräte und der Verknüpfung von aus Sensordaten gewonnenen Informationen mit auszulösenden Aktionen. Vorreiter in diesem Umfeld ist das produzierende Gewerbe und die Industrie - geprägt durch den Begriff "Industrie 4.0".

Die vier Stufen der Digitalisierung

Zwei grundsätzliche Themenfelder können im Kontext der Digitalisierung unterschieden werden: Die Digitalisierung von bestehenden Geschäftsprozessen und Schaffung digitaler Produkte. Doch welche Aktivitäten sollen zu welchem Zeitpunkt auf dem Weg vom Status Quo zum digital transformierten EVU durchgeführt werden? Mit folgenden Schaubild erhalten Sie ein Vorgehensmodell, an dem Sie die Digitale Transformation Ihres Unternehmens ausrichten können.

1. Freiräume schaffen

Im ersten Schritt müssen Quick-Wins in Form von Prozessverbesserungen im bestehenden Geschäft geschaffen werden. Hier kann bspw. der Kundenservice über Customer-Self-Services digitalisiert werden. Dies bedeutet, dass der Prozess zunehmend automatisiert und somit optimiert wird. Die nun freien Mitarbeiterressourcen können für die Entwicklung und Umsetzung neuer, z.B. digitaler Produkte eingesetzt werden.

2. Quer denken

Als Folgeschritt sollen neue, digitale Produkte und Leistungen entwickelt werden, die über bestehenden Geschäftsprozesse umgesetzt werden können. Beispielsweise können EVU neue Produkte und Dienstleistungen über bestehende Vertriebsprozesse positionieren. Auch im Kundenservice können bestehende Geschäftsprozesse genutzt werden um neue Angebote mit geringem Overhead an den Markt bringen zu können. In dieser Phase ist es wichtig, eine Vielzahl von Optionen für neue Produkte und Dienstleistungen über moderne Arbeitsmethoden wie Design Thinking oder Business Model Canvas zu entwickeln. Die Herausforderung hierbei besteht darin, viele Ideen parallel zu verfolgen und nicht einen Ansatz übermäßig zu fokussieren.

3. Kunden begeistern

Sobald sich für einzelne Lösungen die ersten Erfolge am Markt einstellen, müssen die notwendigen Aktivitäten durchgeführt werden um die entstehenden Potentiale zu heben. In dieser Phase müssen die erfolgsversprechenden Produkte aus der experimentellen Umgebung in eine optimierte Prozesslandschaft überführt werden. Hierbei werden die innovativen digitalen Angebote mit Hilfe hocheffizienter, digitalisierter Geschäftsprozesse umgesetzt, sodass für den Kunden eine vollständig digitale Kundenerfahrung entsteht.

Visionen für ein digitales EVU

Der Wettbewerb steigt und der Druck auf Prozesskosten von EVU's ebenfalls. Die Prozessperformance nimmt, gerade durch die Digitalisierung, stark zu und die Kundenbedürfnisse nach Eigenständigkeit und einfacherer Handhabung sind nicht zu unterschätzen. Was können EVU's in der Situation Unternhemen, um hierbei mit dem Wettbewerb mitzuhalten? Zum einen ist die Einbindung von Kunden in Marketing-,Vertriebs- und Serviceprozesse ein sinnvolles Ziel. Kundenspezifische / Personalisierte Produkte und Services gewinnen ebenfalls an Bedeutung.

Wir an Ihrer Seite - hsag

Mit unserem breiten Fachwissen in vielfältigen Themenfeldern und Zugriff auf ein umfangreiches Partnernetzwerk sind wir Ihr strategischer Sparringspartner zur Erörterung aller Fragen rund um die Digitalisierung der Energiewirtschaft. Gemeinsam erweitern wir Ihre strategischen und operativen Möglichkeiten und schaffen Ihnen den Freiraum, die Zukunft Ihres Unternehmens aktiv zu gestalten.

  • Konzeption digitaler Strategien und Umsetzung (Kundenportale, Websiteplattform, Onlinemarketing)
  • Optimierung der Geschäftsprozesse im Zuge der Digitalisierung (Präventives Forderungsmanagement, Customer-Self-Service, Prepaid-Lösungen, Multi-Channel Customer Experience)
  • Steigern Sie Ihre Flexibilität durch Zusammenarbeit mit einem BPO-Dienstleister (z.B. White-Label-Vertrieb, Mieterstrom), um neue Geschäftsmodelle unabhängig von der bestehenden Operations abzubilden.
  • Die Themenvielfalt und Dynamik des gesetzlichen Rahmens überlastet viele Mitarbeiter gerade in kleinen und mittleren Werken. Insbesondere bei Themen mit hoher Komplexität aber geringem Prozessvolumen fallen hohe mentale Rüstzeiten an.
  • Key-User-Support und Sachbearbeitung vor Ort
  • Übernahme vollständiger Geschäftsprozesse in Remote-Sachbearbeitung
  • Beispielleistungen: Einspeiseabrechnung, Mieterstrom-Full-Service, zählpunktscharfe Mehr-/Mindermengenabrechnung)

Fachartikel

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